Was ist Komplementärmedizin?

Der Begriff Komplementär heißt so viel wie "Ergänzung", abgeleitet von "komplettieren". Die Komplementärmedizin ist von der wörtlichen Übersetzung her die "ergänzende Medizin", als Synonym für Komplementärmedizin gilt die Alternativmedizin.

Zwei populäre Beispiele für Komplementärmedizin sind die Homöopathie und die Akupunktur.

Die Komplementärmedizin kann man also als eine ergänzende oder alternative Medizin gegenüber der klassischen, wissenschaftlich orientierten Medizin bezeichnen. Der Unterschied zur Schulmedizin liegt vorwiegend darin, dass die Komplementärmedizin nicht exakt wissenschaftlich erforscht und entsprechend die Ergebnisse oder Wirksamkeit nicht genau belegt sind. Das liegt aber nicht grundsätzlich daran, dass die Komplementärmedizin unwirksam ist, sondern lediglich der Fokus der Wissenschaft auf die klassische, "normale" Schulmedizin gerichtet ist und daher entsprechende Studien relativ selten vorkommen.

Einige Methoden und Praktiken sind bereits heute schon von den Krankenkassen anerkannt worden und deren Kosten werden entsprechend übernommen, da ihre positiven Eigenschaften außer Frage stehen.

Nach meiner Auffassung ist die Komplementärmedizin auch das was der Name eigentlich aussagt, eine Ergänzung zur klassischen Medizin und ich sehe die Zukunft in einer Kooperation der beiden Formen.

Neuraltherapie- "Die große Kraft der kleinen Nadel"

Was ist Neuraltherapie?

Neuraltherapie ist eine naturheilkundliche Untersuchungs- und Behandlungsmethode. Ihre Besonderheit stellt ihre nahe Verwandtschaft zur klassischen Medizin dar. Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Therapieform.

Hierzu ein Beispiel:

Eine einfache Schnittverletzung am Finger tut anfangs weh. Nach einigen Stunden jedoch merken wir sie kaum mehr, obwohl sie noch lange nicht verheilt ist. Hier hilft uns unser Körper durch seine Regulation. Er entzieht den weiteren Verlauf unserem Bewusstsein, stellt den Finger durch Muskelspannung ruhig und leitet automatisch die Heilungsvorgänge ein. Während all dies abläuft, können wir uns nahezu ungestört um unseren Alltag kümmern. Im Hintergrund müssen von unserem Körper aber noch weitere Leistungen erbracht werden, da sich die Nerven- und Gefässversorgung sowie die Gewebsbeschaffenheit in der Narbe verändert haben. Der Körper muss lernen, mit diesen neuen Umständen zu leben.

Wie wirkt Neuraltherapie?

Bei der Neuraltherapie werden örtlich wirksame Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Dabei ist nicht der Umstand der örtlichen Betäubung, sondern die Beeinflussung der Regulationssysteme das Ziel. Die Behandlung erfolgt über Punkte an Haut, Muskulatur und Nerven, sowie über die Ausschaltung von Störfeldern.