Was ist Komplementärmedizin?

Der Begriff Komplementär heißt so viel wie "Ergänzung", abgeleitet von "komplettieren". Die Komplementärmedizin ist von der wörtlichen Übersetzung her die "ergänzende Medizin", als Synonym für Komplementärmedizin gilt die Alternativmedizin.

Zwei populäre Beispiele für Komplementärmedizin sind die Homöopathie und die Akupunktur.

Die Komplementärmedizin kann man also als eine ergänzende oder alternative Medizin gegenüber der klassischen, wissenschaftlich orientierten Medizin bezeichnen. Der Unterschied zur Schulmedizin liegt vorwiegend darin, dass die Komplementärmedizin nicht exakt wissenschaftlich erforscht und entsprechend die Ergebnisse oder Wirksamkeit nicht genau belegt sind. Das liegt aber nicht grundsätzlich daran, dass die Komplementärmedizin unwirksam ist, sondern lediglich der Fokus der Wissenschaft auf die klassische, "normale" Schulmedizin gerichtet ist und daher entsprechende Studien relativ selten vorkommen.

Einige Methoden und Praktiken sind bereits heute schon von den Krankenkassen anerkannt worden und deren Kosten werden entsprechend übernommen, da ihre positiven Eigenschaften außer Frage stehen.

Nach meiner Auffassung ist die Komplementärmedizin auch das was der Name eigentlich aussagt, eine Ergänzung zur klassischen Medizin und ich sehe die Zukunft in einer Kooperation der beiden Formen.