Neuraltherapie- "Die große Kraft der kleinen Nadel"

Was ist Neuraltherapie?

Neuraltherapie ist eine naturheilkundliche Untersuchungs- und Behandlungsmethode. Ihre Besonderheit stellt ihre nahe Verwandtschaft zur klassischen Medizin dar. Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Therapieform.

Hierzu ein Beispiel:

Eine einfache Schnittverletzung am Finger tut anfangs weh. Nach einigen Stunden jedoch merken wir sie kaum mehr, obwohl sie noch lange nicht verheilt ist. Hier hilft uns unser Körper durch seine Regulation. Er entzieht den weiteren Verlauf unserem Bewusstsein, stellt den Finger durch Muskelspannung ruhig und leitet automatisch die Heilungsvorgänge ein. Während all dies abläuft, können wir uns nahezu ungestört um unseren Alltag kümmern. Im Hintergrund müssen von unserem Körper aber noch weitere Leistungen erbracht werden, da sich die Nerven- und Gefässversorgung sowie die Gewebsbeschaffenheit in der Narbe verändert haben. Der Körper muss lernen, mit diesen neuen Umständen zu leben.

Wie wirkt Neuraltherapie?

Bei der Neuraltherapie werden örtlich wirksame Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Dabei ist nicht der Umstand der örtlichen Betäubung, sondern die Beeinflussung der Regulationssysteme das Ziel. Die Behandlung erfolgt über Punkte an Haut, Muskulatur und Nerven, sowie über die Ausschaltung von Störfeldern.